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Kinderbetreuung

Babysittervermittlung

Sie suchen einen Babysitter? Wir haben eine Babysitterkartei!

In der Evangelischen Familienbildung im Dekanat Wiesbaden (EFB) gibt es eine Babysitterkartei. Während der Bürozeiten können Sie persönlich in die Babysitterkartei schauen und sich Kontaktdaten notieren (€ 1,00 Bearbeitungsgebühr pro Adresse). Eine telefonische Vermittlung ist nicht möglich.

In unserer Babysitterkartei haben sich Jugendliche eingetragen, die erfolgreich einen Babysitterkurs in der EFB Wiesbaden absolviert haben. Im Babysitterkurs wurde der liebevolle Umgang mit Babys und Kleinkindern, Wickeln, Füttern, Unfallverhütung und vieles mehr in Rollenspielen geübt. Die Texte/Angebote in der Babysitterkartei haben die Jugendlichen selbst verfasst. Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt die EFB keine Gewähr. Nehmen Sie sich Zeit, um in Ruhe die Texte/Angebote der einzelnen Babysitter zu lesen. Welches Mädchen oder Junge könnte zu Ihrer Familie passen? Notieren Sie sich dann die infrage kommenden Kontaktdaten.

Richtwerte für Babysitter-Honorare

Aufgaben des Babysitters: Der Stundenlohn für einen Babysitter hängt auch vom Umfang der Aufgaben ab, die er oder sie während der Betreuung übernimmt. Beispielsweise sollte ein Babysitter, der nach der Schule das Mittagessen zubereitet und die Hausaufgabenbetreuung übernimmt, mehr Lohn erhalten als jemand, der nachmittags mit Ihrem Kind auf den Spielplatz geht.
 
Tageszeit: Einige Babysitter erhalten abends, wenn weniger zu tun ist, da die Kinder beispielsweise schlafen, weniger Geld als am Tag.
 
Ausbildungsstand des Babysitters: Wenn Ihr Babysitter über eine Ausbildung als Erzieher, in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder über ein „Babysitter-Diplom“ verfügt, kann er oder sie auch ein höheres Gehalt verlangen. Ein „Babysitter-Diplom“ belegt, dass der Babysitter Kenntnisse in der Säuglingsernährung und -pflege hat, Kinder unterschiedlicher Altersstufen betreuen und fördern kann sowie Erst-Hilfe-Maßnahmen beherrscht.
 
Natürlich kann es regionale Unterschiede geben, ebenso sollte man einen Blick auf die finanzielle Situation der Eltern haben. 
 
Wenn ein Kind betreut wird, erhalten
  • Babysitter*innen im Alter von 13–17 Jahren, tagsüber pro Stunde 5,00 € bis 8,00 €
  • Erwachsene (ab 18 Jahren), tagsüber pro Stunde ab 8,00 € aufwärts

Bei zwei Kindern erhöht sich der Preis in der Regel auf das 1,5- bis 2-fache. Bei drei Kindern ist ca. der 2,5-fache des einfachen Satzes angebracht. Diese Werte sind lediglich eine Orientierungshilfe. Die Honorarvereinbarungen zwischen Auftrageber*in und Babysitter*in werden immer individuell getroffen.

 

Versicherungen

Babysitter*innen müssen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB VII) bei der gesetzlichen Unfallversicherung angemeldet werden, sie fallen unter den Begriff der „Haushaltshilfe“. Die Kosten der gesetzlichen Unfallversicherung trägt der/die Auftraggeber*in. Die Tätigkeit des Babysitters muss innerhalb einer Woche nach Beginn der Beschäftigung bei der zuständigen Unfallversicherung http://www.ukh.de/ angemeldet werden. Die Beiträge sind sehr gering; die Babysitter*innen sind dann gegen Unfallschäden, die sie während ihrer Tätigkeit erleidet, versichert.

Die private Haftpflichtversicherung des Babysitters bzw. die der Eltern, wenn der Babysitter noch im gemeinsamen Haushalt lebt, sollte erweitert und speziell für eine „Betreuung im Auftrag“ abgeschlossen werden. Kinder sind meist in der Privathaftpflichtversicherung der Eltern mitversichert, allerdings nur für die in dieser Versicherung eingeschlossenen Risiken.

Jugendarbeitsschutzgesetz

Bei minderjährigen Babysitter*innen empfiehlt es sich, das Einverständnis der Eltern einzuholen. Das Jugendarbeitsschutzgesetz gilt auch für Babysitter*innen http://www.gesetze-im-internet.de/jarbschg/

War­um ei­nen Ba­by­sit­ter of­fi­zi­ell an­mel­den?

Bei der Be­schäf­ti­gung ei­nes Ba­by­sit­ters ge­hen Sie in ge­wis­ser Wei­se ein Ar­beits­ver­hält­nis ein, das auf­grund von an­fal­len­den Steu­ern und So­zi­al­ver­si­che­rungs­ab­ga­ben als sol­ches of­fi­zi­ell ge­mel­det wer­den muss, um nicht als Schwarz­ar­beit zu gel­ten.

Wenn Sie Ih­ren Ba­by­sit­ter an­mel­den, hat dies je­doch auch ei­ni­ge Vor­tei­le für Sie:

Vor­teil 1: Der Ba­by­sit­ter ist ge­setz­lich un­fall­ver­si­chert
Der Ba­by­sit­ter ist beim An­mel­den über die Mi­ni­job­zen­tra­le au­to­ma­tisch in der ge­setz­li­chen Un­fall­ver­si­che­rung. Dies be­deu­tet, dass die­se im Fall der Fäl­le al­le nö­ti­gen Heil- und Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­kos­ten über­nimmt, wenn der Babysitter wäh­rend der Be­treu­ungs­zeit oder auf dem Weg von oder zu Ih­nen ei­nen Un­fall ha­ben soll­te.
 
Vor­teil 2: Die Kin­der­be­treu­ung lässt sich steu­er­lich ab­set­zen
Die Ab­ga­ben, die bei ei­ner An­mel­dung an­fal­len, und die Kos­ten für die Kin­der­be­treu­ung selbst kön­nen Sie jähr­lich bis zu 4.000 € (Stand 2018) steu­er­lich gel­tend ma­chen. Wich­tig hier­bei ist, dass Sie das Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis durch ei­nen Ver­trag für die Kin­der­be­treu­ung als Nach­weis für das Fi­nanz­amt re­geln. 

Ihre Ansprechpartnerin

Katrin Köchling Katrin Köchling

Katrin Köchling
Verwaltung & Anmeldung

Katrin KöchlingTelefon 0611 52 40 15

Ihre Ansprechpartnerin

Gudrun Sonneborn Gudrun Sonneborn

Gudrun Sonneborn
Verwaltung & Anmeldung

Gudrun SonnebornTelefon 0611 52 40 15

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Petra Debus Petra Debus

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